Alarmübung der Geschäftsstelle

Alarmübung "Verkehrsunfall" der Geschäftsstelle Lingen

Testnote „sehr gut" für das Technische Hilfswerk

Lohner rücken zu unangekündigter Großübung aus / Organisatoren loben Ausbildungsstand und Zeitmanagement

Die Alarmmeldung kam per Handy, genauer per SMS. Schwerer Unfall mit Verletzten. Und die Ehrenamtlichen des Technischen Hilfswerks (THW) Lohne reagierten vorbildlich. Genau vier Minuten dauerte es, bis das erste Fahrzeug mit fünf Helfern das THW-Gelände am verlies. Weitere sechs Minuten folgte ein weiteres Fahrzeug mit neun Personen. Ein erster wichtiger Pluspunkt für den Lohner Ortsverband, der an diesem Abend zwar nicht zu einem richtigen Einsatz gerufen wurde, dafür aber zu einer unangekündigten Großübung auszurücken hatte.

Die THW-Geschäftsstelle Lingen hatte die organisiert. Das Testurteil der Emsländer: Ausbildungsstand und Ausrückezeit „sehr gut“.

27 Helfer machten bei der Simulation mit. Das für sie ausgedachte Szenario: Ein Pkw war von der Straße abgekommen, hatte sich überschlagen und lag nun auf dem Dach im Straßengraben. Zwei Personen waren im Fahrzeug eingeschlossen. Eine Dritte ist beim Aufprall aus dem Wagen geschleudert worden und lag nun eingeklemmt unter dem Dach. Die Rettung der Verletzten, dargestellt durch 75 kg schwere Dummies war nun der Auftrag der Lohner, unter durch die Dunkelheit erschwerten Bedingungen. Für das THW kein Problem. Entsprechend groß war das Lob in der anschließenden Nachbesprechung.